Gemeinde Ursensollen

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17.12.2019: Neues Schild in Stockau erinnert an Ortsgeschichte

Neues Schild erinnert an Ortsgeschichte

Kuriosität: Pfarreigrenze ging direkt durchs Haus

„Tradition, Kultur, Fortschritt“, so lautet das Motto der Gemeinde Ursensollen. Ein kleiner Mosaikstein im Bereich Tradition durfte vor kurzem der Ortsgeschichte des Gemeindeteiles Stockau hinzugefügt werden. Heimatpfleger Josef Schmaußer zeigte im Frühjahr bei zwei Diavorträgen ein historisches Ortsschild des Dorfes. Er regte mit weiteren Dorfbewohnern an, dass ein Replik des leider beim Ausbau der AS 4 in den 1960er Jahren verloren gegangenen Schildes angefertigt und wieder aufgestellt werden sollte. Bürgermeister Franz Mädler, selbst ein begeisterter Heimatkundler, nahm diese Anregung gerne auf.
Nun konnte vor kurzem diese schöne Erinnerung an den zwischen 1334 und 1338 erstmals erwähnten Ort, „an dem viele Baumstümpfe stehen“, so die Ortsnamenserklärung, die auf die damalige Rodung hinweist, durch 1. Bürgermeister Franz Mädler (rechts) und Heimatpfleger Josef Schmaußer offiziell ihrer Bestimmung übergeben werden.
Die Ortschaft weist eine Kuriosität auf. Drei Anwesen, Fam. Graf, Fam. Niebler und Fam. Landsammer gehören zur Pfarrei Hausen, die restlichen Gehöfte zur Pfarrei Hohenkemnath. Die Nachkommen der ehemaligen Wirtsfamile Weigl (das Wirtshaus bestand bis 1970) konnten berichten, dass der Vorbesitzer Gastwirt Joseph Meiler (*1849 bis 1917) immer erzählte, dass, wenn ein Kind im 1. Stock des Hauses geboren wurde, es pfarrlich nach Hausen gehörte, wurde ein Kind im Erdgeschoss geboren, musste es in Hohenkemnath getauft werden.

Bericht und Foto: Gemeinde Ursensollen (ua)



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