Gemeinde Ursensollen

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06.02.2024 Seniorennetzwerke schmieden schon wieder an neuem Programm ab April

Seit 15 Jahren erstellen die Seniorennetzwerke der Gemeinden Ursensollen und Ammerthal in interkommunaler Zusammenarbeit ein Programm für Seniorinnen und Senioren. Das Programm erscheint halbjährlich und beinhaltet jeweils über 50 Veranstaltungen aus den Bereichen Freizeitgestaltung, Kultur, Sport und Fachinformationen.

Das derzeitige Programm läuft noch bis Ende März. Wer noch an einer Teilnahme an einer der noch ausstehenden 13 Veranstaltungen Interesse hat, kann sich über das Programmheft, das allen Senioren vorliegt, der Gemeinde App oder der hiesigen Presse informieren. Die vielen Veranstaltungen, an denen jährlich über 2000 ältere Menschen teilnehmen, können nur durch enorme Unterstützung der örtlichen Vereine, Institutionen und engagierte Privatpersonen organisiert werden. Um das neue Programm, das von April bis Ende September stattfinden soll zu organisieren, haben die Seniorenbeauftragten der Gemeinde Ursensollen und Ammerthal alle Ortsvereine , Kirchen, Schulen, Nachbarschaftshilfe und Wallmenichhaus in das Kaffee des Seniorenzentrums eingeladen.

Der Seniorenbeauftragte Norbert Schmid zeigte sich sehr erfreut, dass über 30 Teilnehmer der Einladung gefolgt sind und sich auch 1. Bürgermeister Albert Geitner sowie der 2. Bürgermeister Norbert Mitlmeier die Zeit genommen haben, an der Veranstaltung teilzunehmen um den Akteuren ihren Dank und Anerkennung für ihr Engagement auszusprechen. Dieses Lob ließ auch Ammerthals Bürgermeister Anton Peter ausrichten, der an diesem Tag verhindert war. Über die bereits abgelaufenen Aktionen des aktuellen Programmes wussten die Veranstaltungsteilnehmer nur positives zu berichten. Besonders hervorgehoben wurde hierbei der Strickkreis „Nadelgeklapper“, an dem 20 Frauen teilnehmen. Diese treffen sich im regelmäßigen Abstand im Seniorenkaffee um ihrem Hobby nachzugehen. Die Erzeugnisse seien im letzten Jahr an Weihnachtsmärkten und anderen Veranstaltungen für gemeinnützige Zwecke veräußert, so dass mittlerweile über 1000 € an Kirche und andere soziale Einrichtungen gespendet wurde, so die Leiterin Amalie Reichenberger vom SPD-Ortsverein.

Ein neues Projekt sei auch „Alt und Jung“, das von zwei engagierten Lehrerinnen der Grund- und Mittelschule initiiert wurde. Kinder aus der hiesigen Schule kümmerten sich um Bewohner des Seniorenzentrums, was von den älteren Herrschaften sehr positiv bewertet worden sei und für die Kinder und Jugendlichen eine äußerst wichtige Lebenserfahrung gewesen sei. Beide Lehrkräfte, Sabine Süß und Heike Dorner, haben diesbezüglich bereits neue Aktivitäten im Auge. Nachdem durch die Coronapause zunächst eine Flaute herrschte, seien zwischenzeitlich nahezu alle Veranstaltungen wieder ausgebucht gewesen. Dies sei auch Motivation für alle Organisatoren, sich wieder an der Programmgestaltung mit neuen, aber auch wiederkehrenden Veranstaltungen zu beteiligen. Als letzten Programmpunkt der Veranstaltung informierten die beiden gemeindlichen Mitarbeiterinnen, Sonja Scharl und Regina Kießling, noch über Formalitäten, die nicht vergessen werden sollten. Alle Veranstaltungen, die geplant werden, müssten bis Mitte Februar im Rathaus zur Weiterbearbeitung vorliegen. Wer für seinen Programmpunkt einen Bus benötigt, kann diesen selbst organisieren oder über die Verwaltung buchen.

Für Fotos, die zur Veröffentlichung vorgesehen sind, muss bei den Teilnehmern ihr Einverständnis abgefragt werden Zum Schluss bedankte sich Norbert Schmid nochmal für die gute Zusammenarbeit mit allen Akteuren und wünschte diesen ein gutes Gelingen für ihre zukünftigen Veranstaltungen, auf die sich die Generation 60+ der beiden Gemeinden schon heute freuen darf.

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