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Kirwa

                                                

Kirwa

Eine Kirwa ist ein Fest zu Ehren des Schutzpatrons, auf den die jeweilige Ortskirche geweiht ist. Somit richtet sich auch der Termin der Kirwa nach diesem Tag. Die Feierlichkeiten dauern im Regelfall 3 Tage, von Samstag bis Montag, an. Hierbei werden bereits seit vielen Jahrzenten Bräuche der bayerischen Kultur gepflegt. Das Brauchtum ist jedoch in den verschiedenen Ortschaften immer etwas unterschiedlich.

In der Nacht von Freitag auf Samstag wird traditionell der Kirwabaum aus einem in der Nähe des Ortes liegenden Waldstück geholt. Dieser wird anschließend geschmückt und am frühen Samstag Nachmittag mit sogenannten Gois´n aufgestellt. In der Nacht zum Sonntag sollte der Baum von den Kirwapaaren bewacht werden, um ihn vor Übergriffen von den Kirwaleuten aus umliegenden Ortschaften zu schützen.

Am Sonntag Nachmittag folgt der eigentliche Höhepunkt der Kirwa, das Austanzen des Kirwabaumes. Hierbei tanzen die Kirwapaare in Tracht um den Baum und so manche Dorfbewohner, die im abgelaufenen Kirwajahr mehr oder weniger negativ aufgefallen sind, werden mit G´stanzln ausgesungen.

Am Kirwamontag steht noch das Kirwabärtreiben auf dem Programm. Der Kirwabär zieht zusammen mit den Kirwapaaren mit Ruß geschwärzt durch die Ortschaft, um Kinder zu erschrecken und Lose zu verkaufen, mit denen man am Abend bei der Baumverlosung den Kirwabaum, aber auch andere Preise gewinnen kann.

An jedem Abend dieser 3 Tage spielt auf dem Festplatz eine Musikgruppe zünftig auf und auch für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt.

Weitere Informationen zur Kirwa finden Sie auch bei der Kirwagemeinschaft Ursensollen.

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