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10.01.2016: Neujahrsempfang 2016

Bürgermeister Franz Mädler und seine Stellvertreter Norbert Schmid und Josef Schmaußer sowie Geschäftsstellenleiterin Marianne Bergmeier begrüßten ca. 300 geladene Gäste aus Wirtschaft und Vereinen, Behörden, Schulen, öffentlichen Einrichtungen, aus dem Ehrenamt, der Kirche und Verbänden im kubus.

"Es ist eine Riesenbereicherung, dass unsere Vereine ein beispielhaftes Ferienprogramm für unsere Kinder erstellen und mit dem Seniorennetzwerk auch die Angebote der Vereine und kirchlichen Einrichtungen für unseren älteren Mitbürger so erfolgreich koordiniert werden, dass die Nachbarschaftshilfe still und leise ´soziale Feuerwehr´ist", so Mädler in seiner Ansprache.

2015 sei ein Jahr der Herausforderungen und Weichenstellungen gewesen: Mädler nannte die Erweiterung des Gewerbeparks, fast 800 Arbeitsplätze, die bald um weitere 100 ansteigen werden, und die Sanierung der Kindergärten in Ursensollen und Hausen. Gerne erinnerte Bürgermeister Mädler an das Internationale Jugendworkcamp als "außergewöhnliches Projekt". 16 Jugendliche aus der ganzen Welt hatten ein altes Trafohäuschen zu einem Artenschutzturm umgebaut.

Ursensollen biete zwölf Flüchtlingen aus Syrien, dem Senegal und Äthiopien eine sichere Bleibe, so Mädler. Optimistisch blickte Mädler auch in die Zukunft. "Das Jahr 2016 wird zu den interessantesten und wichtigsten Jahren meiner Bürgermeisterzeit zählen", eröffnete Mädler die Auflistung anstehender Projekte: Erschließung eines Baugebietes mit 59 Parzellen, Intensivierung der Zusammenarbeit mit der Stadt Amberg durch die Gründung der Infrastrukturgesellschaft InAS, Ausbau eines gemeindeweiten Glasfaserkabels zusammen mit den Amberger Stadtwerken, wobei die Gemeinde als Anbieter auftritt.

Stolz ist Mädler auf das Modellprojekt für Senioren: Das Konzept der Gemeinde Ursensollen wurde vom Bundesministerium für Soziales in Berlin unter mehr als 250 Bewerbern ausgewählt, um als eines von zwei in Bayern und 29 in ganz Deutschland als Modellprojekt realisiert zu werden. Die Starthilfe beläuft sich auf 100.000 Euro. Mit dem Bau wird Anfang 2017 begonnen. Damit bei dem Projekt nicht die Rendite im Vordergrund steht, wird es genossenschaftlich betrieben und organisiert, das BRK stellt die Pflege im Haus sicher. Es entstehen 15 Wohnungen und ein Bewegungscafe in der Dorfmitte.

Musikalisch durch das Programm führte Max Barnabas mit seinem Revueorchester mit Musik der 50er und 60er Jahre.

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